Über Xaria im Allgemeinen 

Xaria ist ein Land des Eises.

Dies ruehrt daher, dass in Xaria der Winter die vorherrschende Jahreszeit ist. Dem entsprechend sieht auch das Leben in Xaria aus; die Bauern versuchen in den wenigen frostfreien Tagen und Wochen die Grundversorgung der Bevoelkerung zu sichern. Bis vor kurzem noch kaempfte die Bevoelkerung des Landes regelmaessig mit Hungersnoeten und den daraus resultierenden politischen Unruhen.

Seit das Land jedoch seine Tore auch gegenueber anderen Laendern geoeffnet hat, floriert der Handel, denn wo Xaria arm ist an Grundnahrungsmitteln, ist es reich an Erz und Edelsteinen, welche in den Bergwerken im Westen des Landes abgebaut werden.

Jedoch hat der rege Austausch mit anderen Laendern und Kulturen auch andere Gruende. Im Sueden des Landes lauert eine immer staerker werdende Bedrohung, welche das Land zu verschlingen droht; die Kreaturen des Chaos, welches sich bis vor Kurzen in der Eiswueste versteckt gehalten haben, bedraengen das Land immer staerker. Noch steht die Grenzfeste Kor Dalakoi, welche den Attacken des Chaos bisher erfolgreich widerstanden hat. Ohne Unterstuetzung von aussen jedoch, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Feste faellt und Xaria von den Horden des Chaos ueberrannt wird.

Eine wichtige Frage, welche bisher nur unter vorgehaltener Hand gestellt wird, ist: Warum kommt das Chaos erst jetzt, wo Xaria wieder an Staerke gewinnt um das Land zu stuermen? Und wie haengt dieses mit der Koenigin Xam'Thys III zusammen, die erst seit kurzem die Geschicke des Landes steuert?

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Die Gesellschaft 

Das Gesetz.

Das Gesetz steht in Xaria ueber allem. Das xarianische Volk vertritt die Meinung, das der Zustand der Zivilisation als Aspekt der Ordnung an zu sehen ist. Entsprechend ist Zivilisation ein unnatuerlicher Zustand, er bedroht wird von dem "natuerlichen" Zustand der Ordnung. Wuerde man sich also nicht an Gesetz und Ordnung halten, so wuerde der natuerliche Zustand sich durchsetzten und das Land in Chaos verfallen.

Daher haben die Gesetze einen hohen Stellenwert. Verstoesse werden mit drakonischen Strafen versehen, die von Geldbussen bis hin zu lebenslanger Strafarbeit in den Mienen oder alternativ dem Tode durch den Strick reichen. Dabei wird nicht jeder Fall vor Gericht gebracht, sondern oft vom jeweiligen Dorfvorstand oder Aeltestenrat behandelt.

Die Koenigin steht als Matriarchin ueber dem Gesetz. 
Sie gilt als gottgleich und die meisten Buerger Xarias werden sie in ihrem Leben nie zu Gesicht bekommen. Die Koenigin hat eine eigene Leibgarde mit Sonderstatus, welche nur aus adeligen Frauen besteht. Die Vorsteher der einzelnen Akademien, so wie hohe Adelige dienen ihr als persoenliche Berater .

Rassen in Xaria

In Xaria gibt es wenige unterschiedliche Rassen. Davon bilden die Menschen mit 90% die absolute Mehrheit. Zwerge stellen 5%, Lavalithen 3% der Bevoelkerung. Der Rest teilt sich auf in Tierwesen, Naturgeister und denkende Fabelwesen (Nymphen, Einhoerner u. ae.).

Alle Arten von Elfen, insbesondere Eiselfen gelten als Bedrohung fuer die Sicherheit des Landes und werden auf Sicht gerichtet. Auch Wesen wie Kender und Feen gelten als aufruehrerisch und werden wie solche behandelt. Dieses gilt natuerlich nur fuer Wesen die sich IN Xaria aufhalten, das Verhalten von Buergern Xarias gegenueber diesen Wesen in anderen Laendern, hat sich an der dortigen Gesetzeslage zu orientieren.

Gesetz geht ueber Nationalitaet!, so die offizielle Formulierung.

Gesellschaftsaufbau 
In Xaria gibt es relativ wenig Adelige, Kleriker oder Magier. 
Dafuer aber umso mehr Bauern und Fischer. Das Land durchlebte regelmaessig Hungersnoete, bis die Magier zusammen mit den Zwergen auch den Nahrungsmittelanbau in den Stollen und Bergwerken ermoeglichten.

Auf Grund dieser Umstaende, ist Xaria anfaellig fuer Angriffe aus der Eiswueste und von der Kueste. Dieses ist unter anderem der Grund, weswegen Xaria seit neusten Handel und kulturellen Austausch mit anderen Laendern betreibt. Nicht zuletzt auch Dank der Entdeckung der Portalmagie in der koeniglichen Magieakademie. Xaria entsendet seither in alle Lande Botschafter um die Situation des Landes zu verbessern und neue Handelvertraege zu vereinbaren. 
Soldaten zaehlen zu den Handwerkern bzw. je nach Rang, zu den Kleinadeligen.

Wichtige Aemter und Personen in Xaria

Die wichtigste Person des Landes:

Die Koenigin 
Xam'Thyss III, Koenigin Xarias, Reichsverweserin, Botin der 9 Goetter und Bewahrerin des heiligen Lichts. 
Koenigin Xam'Thyss III hat ihr Amt erst kuerzlich von ihrer Mutter Bellanya I uebernommen, nachdem diese, wie auch schon ihre Mutter vor ihr, kurz nach dem 16. Geburtstag ihrer Tochter auf raetselhafte Weise verschwunden war. 
Hinter vorgehaltener Hand, nennt man Xam'Thyss III auch "Die Eisprinzessin", da sie fuer ihre Gefuehlskaelte und Emotionslosigkeit beruechtigt ist. Sie verkoerpert gleichsam Xarias Grundsatz des "Rechtschaffenheit ueber allem". 
Die Gesetze werden von ihr ohne Gnade durchgesetzt, Strafen ohne Ruecksicht auf mildernde Umstaende verhangen und das Volk mit straffer Hand regiert.

Die Koeniginnen Xarias heiraten nie, weder um ein politisches Buendnis zu schliessen, noch um ihren weltlichen Emotionen nach zu geben. Sie leben fuer den Staat, und eine Hochzeit koennte fuer politische Unruhen im Land sorgen, genauso wie eine potentielle Konkurrenz fuer die weibliche Thronfolgerin.

Koeniginnen Xarias gebaeren nur ein Kind, und dieses ist immer weiblich. Wie dieses Kind gezeugt wird und von wem, ist eines der groessten Staatsgeheimnisse, es gibt viele Geruechte und Spekulationen. Jedoch ist bisher noch nie ein potentieller Vaterkandidat aufgetaucht der einen Herscheranspruch geltend gemacht haette.

Ausser ihren Beratern, ihrer persoenlichen Leibgarde und wenigen adeligen Hoeflingen, haben die xarianischen Buerger kaum eine Chance die Koenigin zu Gesicht zu bekommen. Die wenigen Audienzen die sie gibt, haelt sie meist hinter verschlossenen Tueren und immer nur mit ausgewaehlten Botschaftern und Diplomaten ab. Angelegenheiten, die nicht von allerhoechster Prioritaet sind, werden von ihren Botschaftern oder Beratern geklaert. Oeffentliche Auftritte der Koenigin gibt es nicht. Die Buendnisgespraeche werden in der Regel von Botschaftern geklaert.

Die Koenigin residiert in ihrem Palast in der Hauptstadt Xarias, ihre persoenlichen Bereiche auf der hoechsten Ebene des Gebaeudes duerfen nur von ihren Leibwachen und persoenlichen Beratern und Dienern betreten werden.

Die koeniglichen Berater 
Die Berater der Koenigin teilen sich in mehrere Gruppen auf: 
1. Die Vorsteher der Magieakademie 
2. Die wichtigsten Offiziere des Heeres 
3. Hohe Adelige 
4. (gelegentlich) Gelehrte & Handwerker mit besonderer themenbezogenen Qualifikation

1. In jeder der vier grossen Staedte Xarias gibt es eine grosse Magierakademie, welcher ein besonders qualifizierter Magier vorsteht. Dieser muss nicht unbedingt auf dem Gebiet der Magie hoch Qualifiziert sein, es soll auch schon Vorsteher gegeben haben, die Meister auf dem Gebiet der Administration, der Alchemie, der Astronomie und Astrologie oder der Medizin waren. Die Rasse der betroffenen Personen war hierbei egal. Zum Beispiel ist der Vorsteher der Akademie Lot Ribas aus der Stadt Karag Kadrim meist ein Zwerg. Nur einmal bisher war der Vorsteher der Akademie kein Mitglied des Zwergenvolkes, was ungluecklicherweise einige schwerwiegende Probleme in der Akademie mit sich zog, und von da an moeglichst vermieden wurde. 

Bei dem Vorsteher der Akademie zu Kor Dalakoi "Djer Falor" handelt es sich meist um einen Magier, dessen Hauptaugenmerk auf der Kampfmagie ruht. In Hag Dranach, steht meist der Handel im Vordergrund, da dieses die einzige grosse Stadt mit Hafen ist. Der Vorsteher "Ido Baladurs" ist daher meist auch ein guter Diplomat, Haendler oder Rhetoriker. 

In "Dson Nandar" kann man keinen wirklichen, roten Faden bei den Zusatzqualifikationen der Akademievorsteher aus machen. Im Moment bedarf es in der Hauptstadt vor allem einer gut funktionierenden Administration, weswegen der Akademievorsteher der Akademie auch in diesem Bereich besonders qualifiziert ist.

2. Das xarianische Heer befindet sich momentan in einer schwierigen Situation, es mangelt an Rekruten und kriegsfaehigen Maennern und Frauen. Einerseits droht momentan eine starke Bedrohung aus dem Sueden, andererseits kann man aber auch nicht alle Kraefte aus dem Norden abziehen, da sonst die Hauptstadt und die Hafenstadt ungeschuetzt liegen. Daher wird seit neuestem das Heer auch durch Soeldnerheere und Verbrecherheere unterstuetzt. 
Jedoch besserte sich die Lage erst merklich, als auch der Tempusorden in Xaria Stellung bezog, und die Verteidigung der Grenzfeste uebernahm. Berater aus dem Heer stammen daher fast zur Haelfte aus dem xarianischen Heer selbst, sowie zu jeweils einem Viertel aus den Soeldnertruppen und dem Tempusorden. Wobei die berufenen Berater aus letzteren beiden Gruppen die Koenigin selten, und im Falle der Soeldner bis gar nicht zu Gesicht bekommen. Jedoch haben diese um so mehr Kontakt mit dem koeniglichen Heerfuehrer, welcher die militaerischen Geschickte im Namen der Koenigin regelt.

3. Der hohe Adel in Xaria ist sehr rar gesaet und befindet sich bis aus wenige Ausnahmen in der Hauptstadt des Landes, in der oberen Stadt. Die wenigen Ausnahmen welche am Land leben, haben dort groessere Landgueter bzw. Kleine Festen, von denen aus sie ihr umliegendes Land und die dort arbeitenden Bauern ueberwachen. Das Recht Steuern oder Pachtgebuehren einzutreiben, obliegt ihnen allerdings nicht, da die Steuern in den Aufgabenbereich der Krone fallen. Vor jedem Wintereinbruch sammelt ein Bote der Koenigin einen Teil der Ernte ein, um damit die Kornkammern und Vorratssilos des Landes zu fuellen. 
Als Gegenleistung gewaehrt die Koenigin den Bauern und Fischern Schutz im Falle eines Krieges, so wie Nahrungslieferungen im Falle einer Hungernot. Die Pachtgebuehren werden ebenfalls an die Koenigin entrichtet und von dieser an die Adeligen Grundbesitzer ausgezahlt. Bisher gab es keinerlei Widerstand des Adels gegen dieses System, einerseits weil ihre Situation alles andere als beschwerlich ist, andererseits weil Adelige in Xaria nicht das Recht auf eine eigene Armee oder eine bewaffnete Schutztruppe haben. Soldaten um die Festungen der Landadeligen zu sichern, werden von der Koenigin eingesetzt und sie werden auch von dieser bezahlt. Natuerlich verrechnet sich dabei die Gebuehr fuer bewaffnete Unterstuetzung mit den Steuern der Adeligen. 
Bei Beratungsgespraechen wird der Adel nur hinzugezogen, wenn es um offizielle Staatsangelegenheiten geht. Gespraeche ueber politische Buendnisse, Kriegserklaerungen und aehnliches. Abgesehen davon hat der Adel keinerlei beratende Funktion.

4. Bei themenbezogenen Beratungsgespraechen werden oft Handwerker oder Gelehrte hinzugezogen, deren Expertise in diesem Falle von Noeten ist.

 

Geographie

Das Strassensystem 

In Xaria gibt es verschiedene Arten von Strassen: 
(Von gross nach klein) 
1) Die Reichstrassen 
2) Handelsrouten 
3) Marktstrassen 
4) Bergpaesse und Landwege

1) Die Reichstrassen verbinden die vier grossen Staedte des Landes miteinander und sind so breit das auf beiden Seiten zwei Kutschen nebeneinander fahren koennen. 
2) Die Handelsrouten verbinden kleinere Staedte und groessere Doerfer mit den Handelsrouten. 
3) Marktstrassen verbinden kleinere und groessere Doerfer miteinander. Auch fuehren sie zu den abgelegeneren Bergpaessen 
4) Bergpaesse und Landwege finden sich hauptsaechlich ausserhalb der Staedte und grossen Doerfer und verbinden meist kleinste Bergdoerfer und Siedlungen die weit ab liegen.

Die ersten beiden Strassen sind mehrspurig und werden verzollt. Auf den Reichstrassen und Handelsrouten patrouilliert xarianische Miliz.

Das Postwesen

In Xaria wird die Post nicht per Kutsche, sondern per Hundeschlitten verteilt.

In jeder der grossen Staedte Xarias gibt es eine grss?e Filiale des "koeniglichen Postdienstes zu Xaria" von wo aus monatlich je drei Hundeschlitten auf dem Weg zu den anderen drei grossen Staedten, die Doerfer an den Reichsstrassen besuchen.

Einem Postschlitten ist immer Vorfahrt zu geben - ein Verstoss gegen dieses Gebot wird mit einer Woche Haft oder einer hohen Geldstrafe geahndet.

Doerfer die nicht an den Reichsstrassen liegen, muessen ihre Post an private Boten der Dienstleistungsgilde aufgeben, die regelmaessig die Doerfer besuchen. Solche Boten sind gerne gesehen und bekommen in den Doerfer freie Kost und Logie.

Die grossen Staedte Xarias

Die Hauptstadt: Caer Cryondur 
Lage: 
Zentral im Landesinnern, liegt auf einem Plateau 
Wappen: 
ein Eisstern und ein stilisierter Schneefuchskopf in einem geteilten Schild mit einer Krone obendrauf 
Herrscher: Die Koenigin Xam'Tys III. 
Besonderheit: Hauptstadt des xarianischen Reiches 
Volksanteile:80% Menschen, 12% Zwerge, 8% Sonstiges 
Universitaet/Akademie: Staatsuniversitaet 
Magieakademie: Dson Nandar 
Gilden: 
- Magiergilde 
- Handwerksgilde 
- Dienstleistungsgilde 
Gerichte: 
- Straf- und Zivilgericht 
- Oberster Gerichtshof 
Ressourcen/Einnahmequellen: Viehzucht und Landwirtschaft 
Besondere Gebiete: Der Gruen-Grau-Finnden-Wald 
Verteidigung, Bewaffnung, Garnison: folgt 
Wichtige Orte und Gebaeude: 
- Eispalast 
- Magieakademie 
- Staatsoper und -theater 
- Zoo 
- Dienstleistungsgildengebaeude 
Sonstige Besonderheiten: folgt

Hag Drannach 
Lage: 
an der Kueste im Nord-Osten des Landes 
Wappen: 
Eisstern und Rabe in einem geteilten Schild 
Herrscher: Torbal Nordwind 
Besonderheit: See- und Lufthafenstadt 
Volksanteile: 70 % Menschen, 5 % Zwerge, 25 % Sonstiges 
Universitaet/Akademie: 
- Handelsakademie 
- Magieakademie Ido Balandur 
Gilden: 
- Haendlergilde 
- See- und Luftfahrtsgilde 
- Dienstleistungsgilde 
Gerichte: 
- Gerichtshof zu externen Angelegenheiten 
- Straf- und Zivilgericht 
Ressourcen/Einnahmequellen: Fisch- und Walfang, Handel 
Besondere Gebiete: keine 
Verteidigung, Bewaffnung, Garnison: folgt 
Wichtige Orte und Gebaeude: 
- Lufthafen 
- Werften 
- Haendlergildehaus 
Sonstige Besonderheiten: folgt

Kor Dalakoi 
Lage: 
Liegt zwischen den Auslaeufern des Schattengebirges und des Winterwaldes und vor der Eiswueste 
Wappen: 
Eisstern und Schwert in einem geteilten Schild 
Herrscher: Zar'Asto II. 
Besonderheit: Stadt steht unter stetiger Belagerung 
Volksanteile: 60% Menschen, 10% Orks, 12% Zwerge, 18% Sonstiges 
Universitaet/Akademie: 
- Militaerakademie 
- Magieakademie Djer Falor 
Gilden: 
- Veterinaergilde 
- Forschergilde 
- Dienstleistungsgilde 
Gerichte: 
- Militaergerichtshof 
- Straf- und Zivilgericht 
Ressourcen/Einnahmequellen: 
- Holzkohle 
- Jagd (Tierfleisch) 
- Pelze 
- Holzabbau 
- Sklavenhandel 
Besondere Gebiete: Eiswueste 
Verteidigung, Bewaffnung, Garnison: folgt 
Wichtige Orte und Gebaeude: 
- Tempel des Tempus 
- Kasernen 
Sonstige Besonderheiten: folggt

 

Karag Kadrin 
Lage: 
Liegt am/im Schattengebirge, 75% der Stadt sind im Schattengebirge 
Wappen: 
Eisstern und Schmiedehammer in einem geteilten Wappenschild 
Herrscher: Borek Hammerfaust 
Besonderheit: Bergbau- und Industriestadt 
Volksanteile: 50% Menschen, 30% Zwerge, 5% Orks, 15% Sonstiges 
Universitaet/Akademie: 
- Alchimie-Akademie 
- Magieakademie Lot Ribas 
Gilden: 
- Technikusgilde 
- Alchimistengilde 
- Medikusgilde 
- Dienstleistungsgilde 
Gerichte: 
- Gildengerichtshof 
- Straf- und Zivilgericht 
Ressourcen/Einnahmequellen: 
- Metallabbau und -veredelung 
- Edelmetallabbau und veredelung 
- Steinkohleabbau 
- Edelsteinabbau, -veredelung und -verarbeitung 
- Maschinenbau 
Besondere Gebiete: Die Hoehlen des Schattengebirges 
Verteidigung, Bewaffnung, Garnison: folgt 
Wichtige Orte und Gebaeude: 
- Werkstaette der Technikusgilde 
- Silberscheinhoehlen 
- Die Residenz von Borek Hammerfaust 
Sonstige Besonderheiten: folgt

Kultur

Der xarianische Kalender

Bedingt durch den Jahreszeitenwechsel Winter-Fruehling-Herbst-Winter, kennt Xaria nur 3 Jahreszeiten.

Das Jahr hat nur 10 Monate, 6 Wintermonate, 2 Monate Fruehling und 2 Monate Herbst.

In den 6 Wintermonaten schneit es fast taeglich, Seen und kleinere Flusslaeufe sind meist zugefroren, grosse Fluesse tragen zumindest im Uferbereich duenne Eisschichten.

Im Fruehling taut in den Ebenen, in den Flussdeltas und am Meer der Schnee und das Eis groesstenteils ab. Oftmals werden in dieser Zeit kleinere Bergdoerfer von Lawinen verschuetten, Doerfer und Staedte in der Naehe groesserer Flusse werden ueberschwemmt. Berge ueber 800 Meter sind jedoch seit ueber 1000 Jahren nicht mehr abgetaut.

Am waermsten ist es im Jahresmittel wenn der Fruehling langsam in den Herbst uebergeht.

In den Gruen-Grau-Finnden Waeldern kann man an Hand des Farbwechsels voraussagen wann der erste Schnee faellt. Im Fruehjahr bekommt der Gruen-Grau-Finndenbaum ein kraeftig gruenes, herzfoermiges Blattwerk. Diese Wechselt dann im Jahresmittel die Farbe. Die Blaetter werden erst lindgruen, und zum Herbstende hin grau. 
In der xarianischen Volksliteratur finden sich viele Gedichte und Mythen um diesen Baum. Man sagt, die Geister der Baeume haetten eine Wette mit den Elementen selber verloren, und verlieren seither immer im Jahresmittel ihre Lebenskraft. 
In einer anderen Geschichte heisst es, das ungluecklich verliebte des Nachts beim Jahresmittel-Fest, in die Waelder schleichen, um den Baeumen ihr Leid zu klagen. Daraufhin werden die Baeumen immer so traurig, dass sie den Rest des Herbstes Trauer tragen.

Die Fruehlings und Herbsttage in Xaria sind lang. Die wenigen Bauern die in den fruchtbaren Flussdeltas leben, nutzen daher die Zeit um ein wenig Feld und Ackerbau zu betreiben. 
Meist reicht dies jedoch kaum um die eigene Familie zu ernaehren. Am erfolgreichsten ist immer noch die Kraeuterzucht der Kloester und der Heilergilden. Obst und Gemuese gelten in Xaria als Luxusgueter. 
Das wenige das die Bauern auf ihren Feldern ernten, wird meist an das Vieh verfuettert. Einzig der Erdapfel gedeiht bei dem rauen Klima des Landes gut. Kartoffeln sind daher das wichtigste Grundnahrungsmittel des Landes. Die "xarianische Toefte" ist eine besonders widerstandsfaehige, genuegsame Sorte, die bereits im Winter ausgesaet wird, und auch noch nach dem ersten Frost geerntet werden kann. Entsprechend gibt es in Xaria viele Kartoffelgerichte. Im Herbst feiert Xaria daher das sogenannte "Erdapfel-Fest". Hierbei kochen die einzelnen Bauerfamilien um die Wette. Der Dorfaelteste kuert dann schlussendlich den besten Koch/die beste Wirtin mit einem Korb Aepfel und einem Fass Bier. Alkohol, wird in Xaria ebenfalls aus Kartoffeln gebrannt. Weine und Bier gelten als Luxusgut. Die Zwerge in den Bergen brauen gelegentlich eigenes Bier, jedoch verlaesst dieses Selten die Stollen.

Wenn der Herbst dann Einzug haelt, kann es nachts bereits wieder zu Frost kommen. Ende Herbst schneit es bereist wieder regelmaessig, wenn auch nur Nachts. 
Im Gegensatz zu anderen Laendern zaehlt man in Xaria nicht in Monden (auch wenn dieses Rechenweise durchaus bekannt ist), sondern in Farben.

 

Die Zeitrechnung

Die Obelisken, welche das magische Netz um Xaria spannen, geben jeden Monat eine andere Farbe ab. Wie viele Tage eine Farbe hat, aendert sich jaehrlich mit dem Wetter, aber es schwankt immer zwischen 28 und 32.

Insgesamt gibt es 10 Farben. 
1. Zyan (dunkelblau) 
2. Lapis (blau) 
3. Azur (hellblau) 
4. Lind (hellgruen) 
5. Farn (gruen) 
6. Tuerkis 
7. Aquamarine (gruenblau) 
8. Argenti (Silber) 
9. Mitternacht (schwarz-blau) 
10.Violett (Lila)

 

Feiertage in Xaria 
Feiertage gibt es in Xaria nicht all zu viele: 
a) Die "1. Schneeschmelze" 
b) Fest des Fruehgruen 
c) Der "laengste Tag" 
d) Die Reichsgruendung 
e) Das Eisskulpturenfest 
f) Der 1.,2. und 3. grosse Markt 
g) Das "grosse Wettrennen" 
h) Die "Eisspiele"

a) Die "erste Schneeschmelze" 
ist ein Fest, das am letzten Azur gefeiert wird. Bei diesem Fest werden die eisernen Winterreserven aufgemacht und man feiert im Dorfverband oder auch in der Familie ein Fest. 
Hierbei beschenken sich die einzelnen Familienmitglieder. Oft wird dieser Tag auch als Anlass genommen die ein oder andere Hochzeit zu feiern.

b) Fest des Fruehgruen 
Dieses Fest wird immer ab dem ersten Lind gefeiert. Dieses Fest ist ein regionales Fest, das nicht ueberall zu selben Zeit gefeiert wird, da man die ersten Knospen des Gruen-Grau-Finnden zum Anlass nimmt. 
Bei diesem Fest werden die Baeume mit bunten Baendern und Gloeckchen geschmueckt. Man heftet Wuensche fuer das neue Jahr an diese Baender und tanzt einen xarianischen Volkstanz. Dabei bewegt man sich in Kreisen und Schleifen um die Geschmueckten Baeume. Viele Jungburschen schenken an diesem fest ihrer angebetenen ein rosa Band, wenn die Maedchen dieses Band am Folgetag in ihrem Haar tragen, gelten die beiden als verlobt. 
An diesem Fest werden viele Taufen und Segnungen neu gebauter Haeuser vorgenommen, da man dieses Fest auch "Das fest des guten Anfangs" nennt.

c) Der "laengste Tag" 
Der Name ist Programm. Der "laengste Tag" ist immer der letzte Tag im Farn, bzw. der erste Tag im Tuerkis. An diesem Tag macht man quasi die Nacht zum Tag. 
Die Kinder duerfen bis zum Sonnenuntergang wach bleiben, man lacht, tanz, sauft und rauft. An diesem Tag, so sagt man, druecken die Koenigin sowie die Richter und die Buettel ein Auge zu. Dem entsprechend wird an diesem Tag selbst der gesetzestreueste Mann zum Halunken. Man treibt Scherze und Schabernack, natuerlich nie mit der Absicht jemandem ernsthaft zu Schaden. 
An diesem Tag wird auch das "Standesgefuege" ausser Kraft gesetzt. Man sieht Richter und Metzger, Fischer und Haendler, Hure und Beamten zusammen sitzen und lachen. 
Mancher behauptet sogar, wenn auch nur unter vorgehaltener Hand, dass an diesem Tag sogar die Koenigin unter ihrem Schleier laechelt.

d) Die Reichsgruendung 
Ein sehr ernster und steifer Feiertag der jaehrlich am Geburtstag der Koenigin begangen wird. In den grossen Staedten gibt es Paraden in denen die Gilden und die Staatsdiener durch die Strassen marschieren und der Koenigin huldigen. 
Dabei winkt das Volk ihnen mit Fahnen und bunten Tuechern zu. In den Doerfern wird dieser Tag meist genutzt um in die Kirchen und Kloester zu gehen und fuer das Wohl des Landes und der Koenigin beten.

e) Das Eisskulpturenfest 
Hierbei haben die Kuenstler, die aus 3x2x2 Meter grossen Eisbloecken wunderschoene Statuen fertigen, 5 Tage Zeit um diese zum letzen Mitternacht fertig zu stellen. Diese werden dann in einer feierlichen Zeremonie in den Staedten und Doerfern enthuellt.

f) Der 1.,2. und 3. grosse Markt 
Immer am 1.Farn, 1. Aquamarine und 1.Argenti. Hierbei bringen Haendler aus fremden Laendern ihre Waren in die grossen Staedten. 
Gaukler und Artisten fuehren ihre Kunststuecke vor, Schausteller zeigen in ihren Wagen kleine Theaterstueck. Auf den Maerkten kann man Vertreter aller Laender der Mittellande finden. 
Und egal was man sucht, es gibt kaum etwas das man hier nicht findet.

g) Das grosse Wettrennen 
ist ein sportlicher Wettkampf, bei dem Schlittenhundlenker ihre Schlitten Ueber 9 Tage von der Hafenstadt Hag Drannach zur Landeshauptstadt fuehren. 
Dem Gewinner winkt ein Vertrag mit der Reichspost und eine hohe Geldsumme. 
Das Rennen findet immer am 1.Zyan statt.

 

h) Die "Eisspiele" 
Bei diesen Spielen handelt es sich um ein Fest fuer Kinder. Es gibt fuer die Kinder Eiskufen-Lauf-Wettbewerbe, Schneestatuen-Bau-Wettbewerbe, Eisangelwettbewerbe und Rodelwettbewerbe. 
Es gibt heissen Kakao, Punsch und traditionelles Salzgebaeck. Abends verkleiden sich dann alle und machen mit Hilfe von Schellenbaendern, Knallerbsen, Troeten und Trommeln laerm, um die boesen Geister aus der Eiswueste fuer das Folgejahr zu vertreiben. Das Fest finden immer am letzten Violett statt.

 

Xarianische Volksmusik

Die Musikkultur Xarias umfasst ein breites Spektrum. 
Die traditionelle Musik ist eine Art vertonte Dichtkunst, die sich den Heldenepen des Landes widmet. 
Die traditionellen Instrumente sind kleine Handtrommeln, Blech- und Holzfloeten, Kniegeigen und das sogenannte xarianische Hackbrett. 
Letzteres wird mit Hilfe von kleinen Haemmern und Kaemmen gespielt. Je nach Groesse kann man das Hackbrett man ein oder mehreren Leuten spielen. Es gibt lediglich drei Instrumentenbauer die heute noch traditionelle xarianische Hackbretter bauen koennen. Es heisst die Koenigin selber beherrsche dieses Instrument zur Perfektion.

Gespielt werden die Heldenepen auf zwei Weisen: 
Der laendlichen Art, dass heisst eine Gruppe von mehreren Musikern, ein oder zwei Trommler, ein Floetenspieler, ein bis zwei Saenger und ein Hackbrettspieler. 
Es gibt die Epen jedoch inzwischen auch als Opernform. Diese Art der Unterhaltung wird grade neu erschlossen, und bisweilen nur in den Hauptstaedten vorgetragen. Natuerlich waechst inzwischen auch die Begeisterung fuer fremdlaendische und exotische Musik.

Bildung

Das Schulwesen

In Xaria herrscht eine allgemeine Schulpflicht.

Kinder werden von ihrem 6. Lebensjahr an entweder in staedtischen Schulen, auf privaten Internaten, in Klosterschulen, privat oder bei dem Dorfgeistlichen unterrichtet. Dort lernen Kinder lesen, schreiben und die Grundzuege der Mathematik, sowie Unterricht in den gaengigsten theologischen Thesen, der Rechtskunde und Geographie. Je nach Geschlecht erlernen Kinder ausserdem wie ein Haushalt zu fuehren ist. Ab dem 12.Lebenjahr kann ein Kind entweder einen Beruf ergreifen, oder an einer der Akademien weiterstudieren. Dies wird natuerlich abhaengig gemacht von der, in den 6 Jahren Ausbildung festgestellten, Befaehigung des Kindes. Nicht jede Akademie kann von jedem Besucht werden. Fuer viele der angeseheneren Akademien ist ein Empfehlungsschreiben wenn nicht gar ein Adeltitel von Noeten. Natuerlich reichen manchmal auch nur einfach gute Kontakte ins Koenigshaus oder zu der Obrigkeit der jeweiligen Akademie.

Hierbei lassen sich die Akademien in drei Kategorien unterteilen:

1) Kriegerakademien, 
in denen die Kampfkunst, Heraldik, Strategie, Kriegskunst und Etikette gelehrt werden. Oft lehren an diesen Akademien Offiziere des xarianischen Heeres, da sie den jungen Kadetten nuetzliche Erfahrungswerte vermitteln koennen. Auch Anhaenger des Tempusordens dozieren an der Akademie, wobei deren Hauptaufgabe eher dem Kampf gegen die Bestien des Chaos gillt, als der Ausbildung.

2) Magieakademien, 
an denen verschiedene Grundlagen und Spezialisierungen der arkanen Kuenste gelehrt werden, sowie hoefische Etikette und grundlegende Kampftechniken zur Selbstverteidigung. Auch Nekromantie und schwarze Magie werden in Xaria gelehrt, jedoch gelten hier strenge Auflagen und der praktizierende Magus muss eine beglaubigte Erlaubnis der Koenigin und des hohen Ratsherren und Meisters der arkanen Kuenste vorweisen koennen, andernfalls wird er vor Gericht zur Verantwortung gezogen, die Folgen sind meist Verbannung der Sklaverei.

3) Priesterakademien und Kloester, 
da in Xaria ein grosses Pantheon an Goettern angebetet wird, gibt es, je nach Groesse der Anhaengerschaft Akademien und Kloester in denen die Geweihten der einzelnen Goetter ihre Lehren an Novizen und Novizinnen weiterlehren. Auch die hohe Kunst der Diplomatie, hoefische Etikette, Rechtskunde, Staatskunst und aehnliche Faecher werden unterrichtet, je nach Gott wird auch grosser Wert auf koerperliche Ertuechtigung und Kampfeskunst gelehrt. Kloester bieten Kindern aus aermlicheren Verhaeltnissen die Moeglichkeit nach der schulischen Grundausbildung weiterhin zu studieren.

Nicht jede Akademie ist kostenlos, viele verpflichten ihre Abgaenger jedoch erst nach Abschluss ihres Studium ihre Schulden in Forum von Auftraegen oder finanzieller Unterstuetzung abzuleisten.

Fuer Heiler gibt es im uebrigen keine speziellen Akademien, meist werden sie praktisch in Hospizen, Krankenhaeusern, in Feldschlachten oder von fahrenden Heilern ausgebildet.

Schriftgelehrte studieren meist an allen drei Universitaeten. Meist jedoch in der Hauptstadt, da dort die groesste Bibliothek des Landes zu finden ist.

Staatliche Aemter wie etwa Minister oder Botschafter werden von der Koenigin selbst bestimmt. Meist wird ein solches Amt vererbt.

Das Gildensystem

Gilden: 
- Magiergilde 
- Alchimistengilde 
- Technikusgilde 
- Medicusgilde 
- Veterinaergilde 
- Dienstleistungsgilde 
- Handwerksgilde 
- Forschergilde 
- See- und Luftfahrtsgilde 
- Haendlergilde

Jede Gilde verwaltet sich nach den xarianischen Gesetzen selber und hat ihrer eigene Struktur (kein Gildenaufbau gleicht dem anderen z.B. Titel, Aemter etc). Die jeweilige Gilde setzt eigene Steuern/Beitraege auf und verteilt Aufgaben und Auftraege unter ihren Mitgliedern. Man muss, wenn man einen Gildenberuf ausuebt, sich einer Gilde anschliessen; bei Zuwiderhandlung wird dies mit Ausuebungsverbot oder Geldzahlung an die Gilde bestraft. Die Gilde sorgt fuer ihre Mitglieder (wie Kranken- und Unfallversicherung), gestattet ggf. eine Rente zu, wenn der Beruf nicht mehr ausgeuebt werden kann - wobei dieses gildenabhaengig ist - und schuetzt ihre Mitglieder bei der Ausuebung des Berufes.

Der Gildenrat entscheidet ueber Gilden-Externa und erlaesst allgemeine Gildenverordnungen. Der Gildenrat tagt monatlich in Caer Cryondur. Der Gildenrat besteht aus einem gewaehlten Vertreter der jeweiligen Gilde (dem Gildenmeister) und aus dem vom Gildenrat alle 3 Jahre gewaehltem Gildengrossmeister. Somit besteht der Rat aus 11 Mitgliedern.

Der Gildengrossmeister hat einen Sitz im xarianischen Rat iher Majestaet; er vertritt im Rat die Meinung und Anliegen der Gilden.

Jede Gilde hat ein eigenes Gildehaus in einer der vier grossen Staedte: 
Caer Cryondur: 
Magiergilde 
Handwerksgilde 
Hag Drannach: 
See- und Luftfahrtsgilde 
Haendlergilde 
Kor Dalakoi: 
Veterinaergilde 
Forschergilde 
Karak Kadrin: 
Technikusgilde 
Medicusgilde 
Alchimistengilde 
Ausnahme: 
Die Dienstleistungsgilde besitzt in jeder der vier Staedte ein Gildehaus.

Beispielberufe der einzelnen Gilden:

 Privatlehrer, Maegde/Marketender, Gaukler/Minnesaenger/Geschichtenerzaehler, R

Magiergilde: Zauberer, Hexenmeister 
Alchimistengilde: Alchimisten, Kraeuterkundler, Giftmischer 
See- und Luftfahrtsgilde: Freibeuter, Matrosen (Schiffsbesatzung), Kapitaene, Fischer, Walfaenger 
Haendlergilde: Kaufleute, Kraemer 
Technikusgilde: Techniki, Erfinder 
Veterinaergilde: Tieraerzte, -Zuechter 
Medikusgilde: Aerzte, Heiler/Feldscherer, Apotheker Bader 
Forschergilde: Forscher, Entdecker, Astrologen, Kartographen 
Handwerksgilde: Bergmaenner, Bogner, Edelsteinschleifer,Plattner, Schmiede, Waffenschmiede, Schneider, Holzfaeller, Jaeger, Bauer, Metzger, Baecker, Gerber, Goldschmiede, Bier- und Schnapsbrauer 
Dienstleistungsgilde: Anwaelte, Kuriere, Soeldner, Gedungene, Diebe/Einbrecher, Meuchler/Assassine, Schreiber/Kalligraphen, Diener/Page, Privatlehrer, Maegde/Marketender, Gaukler/Minnesaenger/Geschichtenerzaehler, Rattenfaenger, Leibwachen, Kopfgeldjaeger

 

attenfaenger, Leibwachen, Kopfgeldjaeger

Religion

In Xaria werden neun verschiedene Goetter verehrt, die unter anderem auch in Drachengestalt dargestellt werden.: 
1.Kyrill 
2.Mara 
3.Syranai 
4.Thorgan 
5.Belladan 
6.Artan 
7.Sortan 
8.Cherestrae 
9.Elora

Kyrill 
Der Gott des Wissens und der Weisheit. 
Er steht fuer das horten von Wissen und das Erweitern des geistigen Horizontes. Allerdings steht er aber auch fuer List und Tuecke. 
Er wird in gleicher Weise angebetet von Gelehrten und Magier, so wie Spionen und Politikern.

Symbol und Wappen: 
Eine Schneeeule 
wahlweise ein grauer Drache oder ein Buch mit Feder

Mara 
Die Goettin von Heim und Herd 
Mara ist vor allem die Goettin der Hausfrauen und -maenner, sowie von Muettern und Ammen. 
Mara symbolisiert die Sicherheit und Geborgenheit des Heims. Oft wird ihr mit einem kleinen Hausaltar gehuldigt, der im Hausflur aufgestellt jedem Gast den Segen der Goettin bringen soll. Geopfert werden ihr Dinge wie Milch, geschnitzte Holzfiguren und aehnliches.

Symbol und Wappen 
Eine Gans 
wahlweise ein gelber Drache oder ein Topf mit einer Kelle

Syranai 
Die Goettin von Liebe, Gesang und Tanz 
Syranai steht fuer alles Schoene im Leben. 
Ihr wird mich rauschenden Festen gehuldigt, Musikanten, Taenzer, aber auch Konkubinen und Gesellschafterinnen sprechen dieser Goettin sehr zu. Jedoch symbolisiert sie weniger die Schoenheit im optischen Sinne, sondern eher die Aesthetik im Gesaamten. 
Ihre negativen Aspekte sind Voellerei und Traegheit. 
Ein weiser Mann sagte einmal: "Huldige Syranai so oft du kannst, nur vergiss dabei die anderen zu achten nicht!"

Symbol und Wappen 
Eine Katze 
wahlweise ein violetter Drache oder eine Glocke

Thorgan 
Der Gott des Kampfes und Krieges 
Thorgan steht fuer den Krieg in seiner Gesamtheit. 
Dabei repraesentiert er sowohl den ehrenvollen und fairen Zweikampf, als auch den hinterlistigen Meuchelmord. Diener des Thorgan sind meist Paladine und Ritter. Die Gesinnung der einzelnen Priester des Thoran, hat bereits mehr als einmal zu einem Chisma in der Kirche des Thorgan gefuehrt. Ein weiser Herrscher sucht sich immer zwei Berater die den unterschiedlichen Pfaden Thorgans folgen.

Symbol und Wappen 
Ein Baer 
wahlweise ein roter Drache oder ein Schwert und eine Axt

Belladan 
Der Gott der Handwerkskunst und Schoenheit 
Belladan ist der Gott der Handwerker. 
Ob Spitzenkloeppler oder Schreiner, ob Schreiber oder Badefrau, sei alle huldigen dem Gott der Handwerker. Ein Priester des Belladan ist immer Meister im Gebiet seiner Kunst und geniesst ueberregionale Beruehmtheit. Belladan gesegnete gelten meist auch als Leute mit einem guten Sinn fuer das rechte Kapital.

Symbol und Wappen 
Ein Specht 
wahlweise ein weisser Drache oder ein Meissel und Hammer

Artan 
Gott des Ackerbaus und des Bergbaus. 
Artan wird hauptsaechlich von Bauern angebetet, so wie von den Zwergen in den Bergen. 
Geopfert werden ihm meist Fruechte, (Edel-)Steine und Gebaeck. Er ist einer der Goetter, der hauptsaechlich von der breiten Bevoelkerung angebetet wird. Diener des Artan sind meist Buergermeister in kleineren Bauerndoerfern und Bergbausiedungen.

Symbol und Wappen 
Ein Rind 
wahlweise ein brauner Drache oder eine Sichel und ein Hirtenstab

Sortan 
Der Gott der Fischerei und der Seefahrt 
Seit der Handel in Xaria erblueht ist, wird Sortan vermehrt angebetet. 
Frueher wurde er hauptsaechlich von Fischern und den Bewohnern der Fischdoerfer entlang der Kueste angebetet. Er gilt auch als Gott der Fluesse und Meere. Geopfert werden ihm meist Meeres- und Flusstiere so wie kleine Schiffchen die von Kindern mit Kerzen bestueckt an Flussufern ins Wasser gesetzt werden. Sie sollen Geistern den Weg ins Jenseits zeigen.

Symbol und Wappen 
Ein Lachs 
wahlweise ein blauer Drache oder eine Angelrute und ein Paddel

Cherestrae 
Die Goettin der Magie und der arkanen Kuenste 
Cherestrae wird von Magiern und Alchemisten anbetet. 
Sie steht nicht nur fuer die menschliche Magie, sondern fuer alles arkane wirken und alle Kreaturen die sich der Magie zugehoerig fuehlen. Ihr Diener opfern meist magische Gegenstaende, Traenk und Energie. Diener der Goettin sind meist gleichzeitig Grossmeister und Meistermagier, ausserdem ist das Oberhaupt des Kults der Cherestrae ein Triumvirat drei der vier Akademievorsteher.

Symbol und Wappen 
Eine Schlange 
wahlweise ein silberner Drache oder ein Pentagramm und ein Kristallstab

Elora 
Die Goettin der Geburt und des Tode 
Elora ist die Goettin der Heiler, sie ist es welche die Seelen der Toten dem ewigen Rad zufuehrt und von dort die Seelen wieder neuen Koerpern zufuehrt. 
Diener dieser Goettin sind grosse Heiler und an einen strengen Kodex gebunden. Blutopfer zaehlen zu den haeufigsten Opfern, wobei natuerlich offiziell keine Menschen geopfert werden. Elora-Priesterinnen sind geheimnisvolle Frauen, die oft hellsichtig sind und fuer diese Gabe ihr Augenlicht rituell geopfert haben. Die Koenigin hat, so sagt man, inoffiziell immer mindestens eine Elora-Priesterin als Ratgeberin.

Symbol und Wappen 
Eine Kraehe 
wahlweise ein schwarzer Drache oder eine Sichel

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